ENTSCHEIDUNGEN: Entscheidungen sind endgültige Antworten

Wie trifft der Mensch seine Entscheidungen? Und was ist der Unterschied zwischen dem Erfolgs- und Massenbewusstsein? Der Grund, weshalb ein Wunsch nicht erfüllt wird, liegt meistens daran, dass das Verlangen der Wunscherfüllung nicht groß genug ist. Intensiviere auf regelmäßiger Basis Dein Verlangen, denn je größer es ist, desto stärker die Bewegung und schlussendlich die Veränderungen.

Entscheidungen: Das Bindeglied zwischen Innen- und Außenwelt

Eine Entscheidung ist immer die Impulsübertragung des kontemplativen Gedankens in die Außenwelt. Schlussendlich folgt nur noch die Handlung und Du erntest das Ergebnis. Zunächst eine Warnung: An Entscheidungen bewusst anzusetzen, führt zur Überforderung, denn es ist immer mühevoller die Wirkung verändern zu wollen. Außerdem trifft der Mensch 20.000 Blitzentscheidungen pro Tag; also vollkommen unbewusst. Hier könnte er sowieso keine Veränderung dadurch herbeiführen, dass er versucht an den Entscheidungen anzusetzen. 

Daraus ergeben sich zwei wichtige Konsequenzen.

1. Dein Erfolg basiert zu 2/3 auf unbewusste Entscheidungen.

2. Entscheidungen sind immer ein Ausdruck des kontemplativen Gedankens

Nummer 2 macht aus Nummer 1 ein 3/3, denn auch Deine bewussten Entscheidungen wurden durch Dein Unterbewusstsein vorbestimmt. 

Selbst die Entscheidung, in welchen Bewusstseinszustand Du eintauchen möchtest, ist durch das Verlangen vorbestimmt. Versuchst Du also, Deine Entscheidungen zu verändern, wirst Du immensen Widerstand spüren, da Du gegen Dein Unterbewusstsein ankämpfst. Deshalb rate ich auch davon ab, dass Du die Gewohnheiten und Verhaltensmuster erfolgreicher Personen kopierst, denn schlussendlich führt es Dich in die Überforderung und Überforderung ist der Erzfeind der Beständigkeit. Beständigkeit ist das Geheimnis und der Schlüssel zur nachhaltigen Veränderung. 

Dennoch ist es wichtig, sich mit Entscheidungen auseinanderzusetzen, denn eine ehrliche Selbstbeobachtung und Selbsteinschätzung wird uns offenbaren, ob wir uns auf dem richtigen Weg befinden. 

Unser tiefstes Verlangen hat immer einen langfristigen Charakter. Wir wollen die finanzielle Freiheit, eine glückliche Beziehung oder ein plus an Vitalität und Lebensfreude. All das sind langfristige Ziele und stehen dem lasterhaften Massenbewusstsein konträr gegenüber. 

Entscheidungen des Massenbewusstseins basieren darauf, dass es versucht vom kurzfristigen Schmerz wegzukommen und zur kurzfristigen Freude zu gelangen. Deshalb erreichen die Durchschnittsmenschen niemals ihre hochgesteckten Ziele, denn wer kurzfristig denkt, wechselt nicht den Bewusstseinszustand. Beobachte Deinen Tag und frage Dich selbst, auf welcher Grundlage Du Deine meisten Entscheidungen triffst. 



Der Unterschied und wie Du Deine Entscheidungen veränderst

Der Unterschied zum Erfolgsbewusstsein liegt darin, dass der erfolgsbewusste Mensch seine Entscheidungen darauf basierend trifft, dass er versucht eine langfristige Freude zu erreichen und somit dem langfristigen Schmerz auszuweichen. 

Das Gesetz der Annahme führt automatisch zu einer Veränderung der Entscheidungen, denn der Anwender überzeugt sich von der Annahme, dass er sein langfristiges Ziel bereits erreicht hat. Tut er dies beständig und konsequent, wird sein Unterbewusstsein Entscheidungen für die langfristige Freude treffen. Der Mensch denkt weiter. 

So wird derjenige, der sich von finanzieller Freiheit überzeugt, vermehrt Entscheidungen treffen, die langfristig dazu führen. Vielleicht verzichtet er auf bestimmte Annehmlichkeiten für eine gewisse Zeit, um sein Ziel zu erreichen. Er verzichtet auf das Eigenheim, das schicke Auto und die neuste Markenkleidung und steckt alles in sein Unternehmen. Und hier beginnt schon eine interessante Frage: Kennst Du einen Angestellten, der Deinen Wunsch der finanziellen Freiheit erreicht hat? Also wird er wohl dazu gedrängt, seinen Job zu kündigen. Das muss er nicht erzwingen, erfahrungsgemäß wird diese Entscheidung durch beständige Selbstüberzeugung irgendwann getroffen und es ist ein wichtiger Schritt zur Wunscherfüllung, der nur gegangen werden konnte, weil man sich von einem langfristigen Ziel überzeugt hat. 

Je mehr und stärker Du Dich von der langfristigen Annahme überzeugst, desto mehr triffst Du Deine Entscheidungen basierend auf diese Annahme, denn der kontemplative Gedanke beginnt eine Eigendynamik zu entwickeln und transformiert zunächst Deine Innenwelt. 

Ein elementarer Bestandteil des persönlichen Wachstums liegt darin, dass Du Dir folgende Fragen regelmäßig stellst:

1. Wo möchte ich in 5,10 und 15 Jahren hin?

2. Wo möchte ich in 5, 10 und 15 Jahren nicht hin?

Erwünschte Manifestation geht mit Intensität einher

Die beiden Fragen führen dazu, dass Du Dich vielleicht erstmalig mit der langfristigen Freude und dem langfristigen Schmerz auseinandersetzt. Erwarte keine großartigen Veränderungen, weil Du Dir einmalig diese Fragen gestellt hast, denn wie immer gilt: Beständigkeit ist das Geheimnis.

Doch wer sich auf kontinuierlicher Basis diese Fragen stellt, arbeitet ebenso an der Selbstüberzeugung, denn auch Fragen werden durch Beständigkeit zu einem kontemplativen Gedanken. In anderen Worten: Die Fragen entwickeln eine Eigendynamik und beeinflussen Deine Entscheidungen und Deine Handlungen. 

Außerdem intensivieren diese Fragen Dein Verlangen. Die meisten Menschen berauben sich dem Erfolg, weil ihr Wunsch nach Veränderung nicht stark genug ist. Und glaube mir: Selbst dann, wenn Du der Meinung bist, dass es bereits schmerzhaft ist, es ist immer noch nicht schmerzhaft genug. 

Wir müssen uns mit den langfristigen Konsequenzen auseinandersetzen. Erkennen, wo wir in 5,10 und 15 Jahren nicht stehen wollen. Vor allem in Abhängigkeit zu unseren Mitmenschen für die wir eine Vorbildfunktion haben. Der Mensch ist ein soziales Tier und deshalb trägt er eine hohe Verantwortung für seine Freunde, Familie und Kinder. Schmerz ist immer ein Hebel zur Veränderung und damit der Hebel betätigt wird, muss das Verlangen intensiv genug sein, denn ein intensives Verlangen führt zu einer intensiven Bewegung und zu intensivem Wachstum. 

Arbeite beständig an Deiner Persönlichkeit durch die Anwendung der bewussten Imagination/Selbstüberzeugung. Eine kurze Handlung, welche impliziert, dass Dein großer Traum endlich erfüllt ist und gehe zwei bis drei Mal am Tag in die Entspannung und lasse den Gedanken immer tiefer und tiefer in Deinem Unterbewusstsein abtauchen. Je tiefer der kontemplative Gedanke verankert ist, desto stärker und weitreichender sind seine Impulse. 

Außerdem hilft die Vergegenwärtigung des langfristigen Schmerzes, dass wir unsere einzige Aufgabe auch erfüllen und nicht nachlassen, weil wir wissen, wohin wir reisen wollen. 

Abschließende Worte

Die klassische Selbsthilfe steht sich häufig selbst im Weg, weil sie zwar die Macht des Geistes thematisiert und auch häufig priorisiert, aber dann wieder beginnt, Empfehlungen und Ratschläge auszusprechen, die an der Wirkung und nicht an der Ursache ansetzen. 

Der Mensch ist ein Ausdruck seiner kontemplativen Gedanken.


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