Biographie

Herzlich Willkommen auf meiner Website. Mein Name ist Kevin Kunert, ich bin knackige 26 Jahre jung und wohne im idyllischen Großstadtdschungel Berlin. Doch beginnen wir von vorn.

Das Kind in mir

Ich hatte eine traumhafte Kindheit mit viel Geborgenheit und Schutz seitens meiner Eltern. Ich war verspielt, verträumt und sah die Welt als einen riesigen Spielplatz mit vielen neuen Entdeckungen, die nur darauf warteten, dass ich sie erkunde. Täglich baute ich mein Kinderzimmer um und tauchte in meine eigene Vorstellung ab. An einem Tag war ich Pilot, am anderen Tag ein verrückter Wissenschaftler. Kurz, meine Kindheit war traumhaft.

Dann begann das Dilemma. Meine Eltern nannten es Schulzeit. Bei der Einschulung sah ich nur freudige Gesichter. Die Freude konnte ich nicht mehr teilen, als ich das erste Mal am Schreibtisch hockte und Hausaufgaben anstanden. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, als Ninja die Welt zu retten.

In der vierten Klasse erreichte ich einen ersten Tiefpunkt. Meine Eltern wurden wöchentlich zur Klassenlehrerin bestellt, denn weder konnte ich mich mit dem Thema Hausaufgaben anfreunden, noch fand ich den Unterricht sonderlich interessant. Das war jene schreckliche Zeit, als aus einem Belohnungssystem ein strenges Benotungssystem wurde. Mit einem traurigen Smilie konnten meine Eltern noch leben, aber Zahlen scheinen bei Erwachsenen ein traumatisches Erlebnis auszulösen.

Gut, irgendwie wollte ich meine Eltern stolz machen. Ok, daran lag es nicht wirklich. Ich hatte nur erfahren, dass all meine Freunde bessere Noten hatten und sich unsere Wege trennen würden, wenn ich nicht mitziehe. Also konnte ich die Hauptschule vermeiden und schaffte es noch auf das Gymnasium. Das war mein erster Deal mit dem Teufel.

Ich lehnte mich zurück und war der Meinung genug getan zu haben. Jetzt ist wieder Zeit für Kind sein. Mit der Meinung stand ich allein da. In der achten Klasse erlebten meine Eltern ein Déjà-vu und durften erneut mehrmals die Innenarchitektur meiner Schule begutachten. Die achte Klasse besuchte ich zweimal. Störte mich nicht, denn die Erwachsenen sahen mit ihrem Arbeitsleben nicht zufriedener aus. Das Experiment "doppelt hält besser" wiederholte ich deshalb in der elften Klasse abermals.

Nicht meine Schublade

Die Schulzeit näherte sich dem Ende. Meine Klassenkameraden hatten klare Ziele und stürzten sich ins Studium. Ich brauchte immer etwas länger und hatte kein Ziel. Studium hörte sich toll an. So ein Doktortitel macht sich als verrückter Wissenschaftler sicherlich gut. Viel Lust zur Suche hatte ich nicht, deshalb begann ich mit dem Klassiker: Betriebswirtschaftslehre. Der Klassiker motivierte mich kein halbes Jahr und ich brach das Studium ab. Zwei weitere Versuche führten zum gleichen Ergebnis.

Nebenher ging ich in verschiedenen Beschäftigungstherapien jobben. Das Geld wurde gewinnbringend in Konsolen, Spiele und Partys investiert. Das ging vier Jahre gut, bis ich eines Tages bemerkte, dass die meisten meiner Freunde deutlich weiter waren.

Nochmal ein Studium? Projekt BWL? Nicht wirklich. Eine Ausbildung schreckte mich auch ab. Irgendwie fehlte mir die Freiheit, genau das zu machen, was mir gefällt. Ich passte nicht in die vorgefertigten Kartons, also gab es nur eine Möglichkeit: Ich baue mir meinen eigenen Karton!

Danke für nichts

Ich begann wieder mit dem Lesen und verbrachte Tage in der Bibliothek. Eines Tages griff ich mir das Buch Denke anders! von Andreas Boßkugel. Das erste Mal verstand ich das Gesetz der Anziehung und hatte eine richtungsweisende Selbsterkenntnis. Ich bin die Ursache für meine verzwickten Lebensumstände.

Hochmotiviert begann ich mit täglichen Affirmationen, bastelte mir akribisch ein Vision-Board und war für meine miserablen Lebensumstände dankbar. Doch die Veränderungen kamen schleppend. Ohne Ausbildung oder Studium liegt die gesellschaftliche Akzeptanz für eigene Projekte bei nahezu null. Die einzige Unterstützung kam von meinen Eltern und meiner Freundin. Sie gaben mir den Impuls für einen Neuanfang.

Das habe ich kommen sehen

Ende 2016 las ich das Buch Out of this World von Neville Goddard. Ich hatte mittlerweile unzählige Bücher über das Gesetz der Anziehung gelesen, von den Anfängen der Neugeistbewegung bis zu den postmodernen Werken von Rhonda Byrne & dem Secret-Clan. Doch kein Buch hat mir solch ein tiefen Einblick in das Gesetz offenbart, wie die Werke und Vorträge von Neville. Tag und Nacht studierte ich seine Werke und setzte das Gelesene um. 

Innerhalb kürzester Zeit wandelte sich mein Leben. Ich baute mir eine solide Selbstständigkeit auf, zog mit meiner Freundin ins gemeinsame Haus und wurde wiedergeboren. Mit jedem Atemzug genieße ich mein neues Leben und die Freiheit, von denen ich immer träumte.

Ich habe es selbst erfahren, wie es ist, wenn man sich verloren fühlt und ich weiß, dass es vielen Menschen genauso geht. Extensive Wochenenden, Computerspiele und regelmäßige Shoppinganfälle dienen als kurzfristige Dopaminspritze, die wir uns zwischen dem ganzen Alltagsstress injizieren. Ich habe es durch. Ich habe nahezu täglich meinen Frust mit Drogen, Alkohol und anderen Süchten unterdrückt und weiß, dass es ein unbeschreiblicher seelischer Schmerz ist, wenn man gegen seine eigenerschaffenen Phantome kämpft und unentwegt verliert.

Und genau aus diesem Grund habe ich diese Website gegründet und die Bücher von Neville Goddard übersetzt und interpretiert, damit mehr Menschen lernen, wie sie ihre Phantome eliminieren und endlich aus der geistigen Brandstiftung entkommen.