Die komplette Manifestationsanleitung - Der einfache Weg

In diesem Artikel erhältst Du eine kurze und simple Schritt für Schritt Anleitung zur erfolgreichen Manifestation. Nehme Dir entsprechend Zeit und gehe die Schritte etappenweiße durch, so dass Du tiefer und tiefer in Dein erwünschtes Selbstbild eintauchst.

Die Vorarbeit

Wenn Du ein Verlangen hast, ist es bereits ein Versprechen. Alles was Du tun musst: Das Ende akzeptieren. Dies geschieht vor allem durch die Beständigkeit der Anwendung, sowie dem theoretischen Verständnis dessen, wer Du wirklich bist

Neville Goddard betonte immer, dass man einen Traum zu einem kurzen Satz oder zu einer kurzen Handlung komprimieren sollte. Hier liegt eben häufig der Fehler: Man hat keinen wirklichen Traum. Nehme Dir entsprechend Zeit, vor allem bei sehr großen Wünschen, damit Du das erstrebte Selbstbild konzipieren kannst. Dazu sind wunderbar Fragen geeignet, denn jede Frage erzeugt gänzlich automatisch die geistige Bereitschaft für eine Antwort. Gerade bei einem sehr großen Verlangen empfehle ich, dass Du die Fragen schriftlich beantwortest und Dir Deine Niederschrift täglich vor der Morgen -und Abendmeditation durchliest. Dadurch hast Du während der Meditation einen wunderbaren roten Faden und kannst Dich ganz mühelos und entspannt an diesem entlanghangeln. 


 

· Wie würde ich fühlen, wenn mein Wunsch bereits erfüllt wäre?

 

· Wie würde ich über mich, meine Mitmenschen und Situationen denken und reagieren?

 

· Wie würde ich daran körperlich, emotional, mental, finanziell und spirituell wachsen?

 

· Was würden wohl andere Menschen über mich erzählen?

 

· Wie würde ich meine Zeit aufgrund der Manifestation verbringen? 


Du kannst auch noch weitere Fragen nutzen. In meinem neuen Buch Straight Line Manifestation erhältst Du weitere Vorschläge, damit Du tief in Dein erwünschtes Selbstbild eintauchst. So kannst Du auch Dich ebenso fragen, wie Dein Selbstgespräch wäre, wenn Dein Wunsch bereits erfüllt ist. Es bietet sich auch an, dass Du Dir mal Gedanken machst, was wäre, wenn Du nicht beständig bleibst und somit erneut einer Veränderung aus dem Weg gehst: Wie wäre Dein Leben in 5-10 Jahren und wie würden Deine Mitmenschen reagieren? 

Ich erinnere mich, als ...

Bei der Remember When Methode (Ich erinnere mich, als oder Weißt Du noch) setzt Du zwei Bewusstseinszustände in einen Vergleich. Wenn Du zum Beispiel sagst „Ich erinnere mich, als ich arm war“, impliziert es, dass Du jetzt wohlhabend bist. Dieses Prinzip lässt sich auch destruktiv anwenden. Du kannst sagen „Ich erinnere mich, als ich gesund war“, was implizieren würde, dass Du jetzt krank bist. 

Um tiefer in die erwünschte Annahme zu gleiten, empfahl Neville Goddard, dass Du zwei konträre Annahmen miteinander vergleichst. Gehen wir davon aus, dass Du aktuell hungrig bist. Setze den gegenwärtigen Bewusstseinszustand in die Vergangenheit, indem Du sagst, dass Du Dich nur noch daran erinnerst und fahre mit dem erwünschten Bewusstseinszustand anschließend fort; in diesem Fall, dass Du satt bist. Du nimmst den gegenwärtigen Augenblick als Fixpunkt und schiebst Deinen aktuellen Bewusstseinszustand in die Vergangenheit und damit ziehst Du den zukünftigen idealen Bewusstseinszustand in die Gegenwart. Nehme Dir am Anfang ruhig etwas mehr Zeit und rede Dich in die beiden Annahmen ein, wobei ich empfehle, dass Du mehr Zeit in die erwünschte Annahme investierst und Dich immer tiefer in das neue Selbstbild redest. Tue dies solange, bis Du Dich erleichtert, dankbar und zufrieden fühlst (Bewegung im Geist). Gehe zuvor in den Dämmerzustand, damit diverse Zweifel die Meditation nicht torpedieren.

Ein Beispiel

Ich erinnere mich, als ... ich finanziell abhängig war und jeden Tag zur Arbeit musste. Die Arbeit langweilte mich und ich verdiente nicht viel. Ich freute mich jede Woche auf das Wochenende, um endlich abschalten zu können. Obwohl ich so gerne in den Urlaub fahre, konnte ich es mir kaum leisten, denn immer musste ich auf das Geld schauen. 

Doch jetzt … bin ich endlich finanziell frei. Ich gehe meiner Leidenschaft nach und freue mich bereits morgens auf den Tag. Für mich ist das Wochenende nicht anders als die Woche, denn ich genieße mein Tun und Schaffen in dieser Welt. Es ist wundervoll, dass ich jederzeit in den Urlaub fahren kann und immer neue Orte entdecken darf. Ich kann die Freude kaum in Worte fassen und genieße die finanzielle Unabhängigkeit. Ich habe das selbstständig manifestiert. Ich wusste, dass mein Verlangen bereits ein Versprechen ist und den Plan, sowie die Kraft zur Verwirklichung bereits in sich trägt. Ich strotze vor Selbstvertrauen. Es ist so leicht und mühelos gewesen.

Ich fühle mich … so erleichtert. Es ist einfach herrlich. Ich bin so unendlich dankbar.

Die Formel ist erdenklich einfach: Ich erinnere mich, als ________ doch jetzt _______ und ich fühle mich _______!

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Die Schlaflied-Methode

Eine Bewegung im Geist ist noch nicht das Gefühl des erfüllten Wunsches! Erst ein beständiges Fixieren der Bewegung führt zu einem Wissen, dass es so ist. Demnach solltest Du solange in der Bewegung bleiben, bis sich das Gefühl der Erleichterung und Dankbarkeit natürlich und selbstverständlich anfühlt. Das kann bedeuten, dass die Emotionen während der Meditation etwas nachlassen und das ist in Ordnung, denn wenn sich etwas selbstverständlich anfühlt, ist es meist so tief im Unterbewusstsein eingedrungen, dass wir es nicht mehr großartig wahrnehmen. 

Um die Bewegung im Geist zu fixieren, bietet sich die Schlaflied-Methode von Charles Baudouin an. Joseph Murphy nannte diese Methode auch "kontrollierte Träumerei". Bei dieser simplen Technik skizzierst Du einen kurzen Satz (max. 1-5 Wörter), welcher impliziert, dass Dein Wunsch bereits erfüllt ist. Ein Beispiel wäre: "Ich bin so erleichtert" oder "Das ist wundervoll". Auch das klassische "Danke, Vater" bietet sich an und ist meiner Ansicht nach die beste Formel für die Schlaflied-Methode, weil es einem ins Bewusstsein holt, dass das Verlangen bereits ein Versprechen ist und das ich selbst, nichts tun muss, sondern alles wird geschehen, weil ich nun in der entsprechenden Rolle verweile und andere Menschen ebenso ihre Rollen einnehmen werden, damit mein Wunsch sich in der Außenwelt manifestiert.

Während Du also vollkommen entspannt bist und Dich in die Annahme gebracht hast (Ich erinnere mich, als ...) fixierst Du nun den Zustand, indem Du einfach den kurzen Satz mühelos und beständig wiederholst. Ich empfehle ebenso auf die Tonalität zu achten. Für mich macht es einen enormen Unterschied, ob ich den kurzen Satz einfach emotionslos sage oder ob ich ihn so sage, wie ich ihn wohl sagen würde, wenn mein Wunsch tatsächlich bereits verwirklicht ist. Übertreibe es aber auch nicht, denn es sollte nicht künstlich und aufgesetzt wirken. Tue dies solange, bis Du kein Verlangen mehr dazu hast. Dies ist ein Indiz dafür, dass es sich für einen kurzen Moment einfach normal und natürlich anfühlt. Gehe anschließen Deinem Alltag nach. Solltest Du Zweifeln, kannst Du entweder Deine Niederschrift (Vorarbeit) durchlesen (Empfehlung: Kopiere sie und steck sie in Dein Portmonee), den Zweifel einfach zu einer Erinnerung formen (Ich erinnere mich, als ich zweifelte, doch jetzt ...) oder den kurzen Satz der Schlaflied-Methode ein paarmal wiederholen, bis der Zweifel verblasst. 

Wie Du siehst, hast Du viele Möglichkeiten und eine perfekte Vorarbeit geleistet. Ansonsten musst Du absolut nichts tun, denn das entsprechende Selbstbild führt Dich gänzlich automatisch zu den notwendigen Handlungen. Du wirst von Deinem höheren Selbst unbewusst dazu gedrängt und hast prinzipiell keine andere Wahl (Der freie Wille bleibt in diesem Fall eine Illusion). 

Abschließende Worte

Falls Du noch Fragen zur Methodik hast, empfehle ich Dir folgendes Video.


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Kommentare: 4
  • #1

    bea (Sonntag, 05 November 2017 16:19)

    es heißt: Hinterlasse einen Kommentar

  • #2

    Angela (Sonntag, 05 November 2017 20:28)

    Ich finde Eure Arbeit und das Engagement grossartig.
    Vielen Dank dafür

  • #3

    martin (Montag, 06 November 2017 13:34)

    Kevin, wunderbar - deine bücher und texte bringen immer wohltuende momente der klarsicht und:
    Sich gut zu fühlen ...
    namaste ...��

  • #4

    Stephanie (Freitag, 02 März 2018 17:00)

    Vielen lieben Dank, deine Arbeit ist großartig und immer sehr gut erklärt.
    Liebe Grüße ☺