Preview: 2 goldene Regeln für die einfache Manifestation

In den Basics erkläre ich detailliert, wie Du vorgehen solltest, wenn Du Deinen Wunsch manifestieren möchtest. Dennoch stellt sich die Frage, wie häufig man die imaginative Handlung wiederholen sollte und ab wann man im neuen Selbstbild ist. Dieser Artikel ist ein Vorgeschmack auf das neue E-Book Ein Atemzug – Und alles scheint anders, welches am 20.05 erhältlich ist und hält so einige Tipps für Dich bereit.

Was Neville Goddard sagt

"Am Anfang werden Deine Gedanken umherwandern. Verzweifle nicht. Sollte Deine Aufmerksamkeit 77 mal 7 wandern, dann bringe 77 mal 7 Deine Aufmerksamkeit auf den vorbestimmten Kurs zurück, bis sie aus Erschöpfung resigniert und dem gewählten Pfad folgt."  – Neville Goddard

Ich denke ich muss nicht erwähnen, dass das Zahlenspiel rein fiktiv ist und Du nicht 559 Mal Deine imaginative Szene wiederholen musst. Auch in diesem Zitat muss man zwischen den Zeilen lesen, um die wahre Aussage herauszufiltern. 

Wenn Du in die Meditation gehst und in den Dämmerzustand gleitest, beginnt Deine eigentliche Aufgabe, nämlich mithilfe der imaginativen Handlung das Gefühl des erfüllten Wunsches zu erlangen, so dass es zur Natürlichkeit wird. Hier möchte ich auf etwas aufmerksam machen, was nicht jedem bewusst ist. Sofern wir uns unsere imaginative Handlung vorstellen, sind wir bereits im neuen Selbstbild. Häufig bekomme ich E-Mails von verzweifelten Leser oder Leserinnen, die mir schreiben, dass sie nicht in dem neuen Selbstbild sind. Doch „Wie innen, so außen“ und das trifft auf eine imaginative Außenwelt genauso zu, wie für die Realität. Alles ist eine Entfaltung der Innenwelt, Du könntest Dir das imaginative Ereignis nicht vorstellen, wenn Du nicht in dem Selbstbild bist. 

Ein Beispiel: Gehen wir davon aus, dass Du Dir vorstellst, wie Du im Mittelalter lebst. In Deiner Vorstellung befindest Du Dich im Schloss und bestaunst das Gebäude. Vielleicht bist Du ein Ritter und fühlst die schwere Rüstung. Bist Du jetzt nicht in dem Selbstbild, welches impliziert, dass Du Dich gerade im Mittelalter befindest? Du bist es in dem Moment, wo Du Dir die Szene vorstellst. Nimmt das nicht eine große Last von Dir? 

Selbst wenn Du Dich noch nicht aus Deinen eigenen Augen siehst, sondern lediglich als Zuschauer agierst, verkörperst Du das Selbstbild, denn es Deine Entfaltung, von wem sollte sie sonst sein? Warum ist es dennoch wichtig, dass Du die Handlung aus der Ich-Perspektive erlebst? Weil das Ziel jeder Vorstellung darin liegt, dass Du ein Gefühl erlangen möchtest und wir beobachten etwas aus der dritten Person, doch erleben und erfahren tun wir es aus der Ich-Perspektive. Mittendrin statt nur dabei. 

Kehren wir nun zur Eingangsfrage zurück: Wie häufig solltest Du Dir die imaginative Szene vorstellen? Einfache Antwort: Bis das Gefühl des erfüllten Wunsches entsteht, denn das Gefühl ist ein Anker aus der Innenwelt, der Dich in dem neuen Selbstbild hält. Andernfalls verlässt Du das erwünschte Selbstbild, nachdem Du Deine Meditation beendest. 

Halte Deine Aufmerksamkeit auf der ausgewählten Handlung. Sollte Deine Aufmerksamkeit wandern, dann gehe wieder zum Anfang und spiele Deine Szene erneut ab. Sollte Deine Aufmerksamkeit erneut wandern, dann gehe erneut zum Anfang zurück und spiele die Szene erneut ab. Irgendwann wird Dein Geist müde und Deine Aufmerksamkeit verweilt auf dem vorbestimmten Kurs. Jetzt geht es nur darum, dass Du die Szene wieder und wieder durchlebst, bis ein Gefühl der Erleichterung bzw. des erfüllten Wunsches entsteht. Das merkst Du daran, dass Du in den „Sabbat“ gehst, also eine Phase der mentalen Ruhe. Wenn Du Hunger hast und etwas isst, dann ist Dein Verlangen für den Moment gestillt. 

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Mach es nicht unnötig kompliziert

Vor der Meditation solltest Du wissen, welche Szene Du Dir vorstellen möchtest. Aus Erfahrung sage ich Dir, dass man es mit der Vorbereitung übertreiben kann. Eine Zeitlang habe ich mir den Kopf zerbrochen, weil ich die perfekte Szene entwerfen wollte, doch nicht die Szene ist das Geheimnis, sondern das Gefühl, welches entstehen soll. 

Teilweise waren meine imaginativen Handlungen filmreif, doch sie fühlten sich nicht natürlich an. Mittlerweile weiß ich ganz genau, welche Szene sich natürlich anfühlt und welche weniger. Wenn ich meinen Wunsch definiert habe, dann frage ich mich „Was wäre, wenn ich das Selbstbild bereits verkörpere?“ und augenblicklich steigen unterschiedliche Szenen aus den tiefen meines Unterbewusstseins empor. Ich denke mich in das neue Selbstbild hinein, denn in jeder Szene verkörpere ich automatisch das neue Selbstbild. Das ist für mich auch eine sehr gute Möglichkeit, um in die Entspannung zu gleiten. Eine der vielen Szenen fühlt sich natürlich an, meistens ist es ein Ereignis, dass unmittelbar nach der Erfüllung eintreffen könnte. Das ist keine Anweisung, sondern kann individuell verschieden sein. 

Bei der Szene geht es nicht um Schönheit, sondern ob das Gefühl entstehen kann. Manchmal ist eine banale Szene besser geeignet, als eine Szene wo die ganze Familie am Tisch sitzt und den Erfolg feiert. Als ich das Gefühl von finanzieller Sicherheit manifestierte, stellte ich mir lediglich den Kontoauszug vor. Ich hielt ihn in der Hand, sah die imaginative Summe, fühlte das Papier und nach kurzer Zeit entstand das Gefühl. Ich hätte mir auch vorstellen können, wie die ganze Welt mir gratuliert, aber das hätte mir das Gefühl nicht vermittelt. 

„Die innere Reise darf niemals ohne Richtung sein. Bereite Dich also entsprechend vor, bevor Du in Deine Innenwelt kehrst.“ – Neville Goddard

Frage Dich, was wäre, wenn Du das Selbstbild im Hier und Jetzt verkörperst? Wie wären Deine Erinnerungen? Was würdest Du mit der neuen Lebensqualität machen? Welche weiteren Wünsche ergeben sich aus der Erfüllung? 

Wähle eine Szene aus, die sich für Dich natürlich anfühlt, selbst wenn es ein völlig unscheinbares Erlebnis ist und dann wiederhole die Szene, bis sie sich natürlich anfühlt. 


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