3 Monate und 2 Nullen mehr

Erfolgsgeschichten motivieren und inspirieren, deshalb habe ich diese Rubrik eröffnet, um auch die größten Skeptiker unter uns zu überzeugen. In diesem Artikel erkläre ich Dir Schritt für Schritt, wie ich es schaffte, mein Einkommen um zwei Nullstellen zu erweitern. Diese Manifestation hat mich erstmalig Neville erleben lassen. 

Der Aufbruch ins Ungewisse

Für das bessere Verständnis eine kurze Vorgeschichte. Mitte letzten Jahres habe ich erneut beschlossen meinen Job zu kündigen bzw. mein Studium hinzuschmeißen. Das war nicht das erste Mal, sondern mittlerweile mein drittes Studium. Warum? Weil ich neue Herausforderungen brauche und eine dauerhafte Routine mich runterzieht. Die meisten Jobs kündigte ich nach einem Jahr, ähnlich erging es dem Studentenleben. Ich wollte einen Beruf, wo ich mich frei entfalten kann und selbstständig die Entscheidungen treffe. Doch ohne abgeschlossene Ausbildung oder Studium schien es ein unmögliches Unterfangen. Während der Zeit verdiente ich keine Unsummen. Mein Gehalt lag im Dualen Studium weit unter dem Existenzminimum (schönes Wort). Als ich meinen Job kündigte und erneut einen Neuanfang versuchen wollte, hatte ich weniger als 200 €. Das Geld reichte nicht mal für das Nötigste. Ich hatte Glück, dass meine Eltern und meine Freundin mich finanziell unterstützen, so dass ich über die Runden kam. Ich hatte einen Plan. Ich wurde Fitnesstrainer, weil ich gerne Menschen berate und ihnen helfe, damit sie ihre Ziele erreichen. Doch als Fitnesstrainer konzentriert man sich auf einen Lebensbereich und ich wollte nicht an den Symptomen spielen, sondern ich wollte die Ursache für ein erfülltes Leben finden und es lehren. Witzig: Jemand, der mit dem Leben auf Kriegsfuß stand, möchte anderen lehren, wie sie ein erfülltes Leben führen können.

Der erste Versuch

Ich hatte unzählige Bücher der Persönlichkeitsentwicklung gelesen, mich einem NLP Studium unterzogen und fleißig Biographien von erfolgreichen Menschen gelesen. Ich glaubte, dass ich mich auskennen würde und zumindest hatte ich zig Methoden und Techniken im Kopf, wie man sich im Leben Ziele setzt, Gewohnheiten bricht, Glaubenssätze verändert und das Unterbewusstsein neuprogrammiert. Doch obwohl ich all diese Methoden in und auswendig kannte, konnte ich mein eigenes Leben nicht verändern. Ich hatte sehr häufig das Gefühl, dass eine größere Macht über uns herrscht und uns vorgibt, wie wir zu leben haben. 

So kam ich zum Gesetz der Anziehung. Vieles was ich zuvor darüber gelesen hatte, war eher kritisch. Es wäre realitätsfern und spiritueller Wahnsinn und ehrlich gesagt, ich war genauso skeptisch, doch ich hatte nichts zu verlieren. Und so begann die Reise. 

Gold gefunden

Im Dezember veröffentlichte ich mein erstes E-Book. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Methoden, die die Autoren des Gesetzes der Anziehung lehren. Außerdem eröffnete ich einen Blog. Der erste Monat war ein voller Erfolg. Mein Gewinn lag bei sage und schreibe … 30 € (großzügig aufgerundet). So hatte ich mir meinen Start nicht vorgestellt. Ich bekam weder Geld vom Amt, noch hatte ich irgendwelche Rücklagen. Hinzu kommt, dass Amazon erst nach 90 Tagen auszahlt. Finanziell hätte es mir nicht schlechter gehen können. Zumindest war ich schuldenfrei. 

Ein großer Vorteil unserer heutigen Gesellschaft ist sicherlich, dass wir an viele Informationen kommen, ohne einen Cent zu bezahlen. Also las ich weiterhin meine Bücher und durchforstete das Internet, um endlich „das Geheimnis“ zu enthüllen. Da ich mich zu der Zeit mit der Neugeistbewegung und den Anfängen des Gesetzes der Anziehung beschäftigte, fand ich ein Werk von Neville Goddard. Es handelte sich dabei um sein erstes Werk At Your Command aus dem Jahr 1939. 

Das Buch fesselte mich und doch war ich skeptisch. Vorstellungskraft erschafft unsere Realität? Vierte Dimension? Welche Drogen nahm dieser Mann? Ich hatte mit spirituellen Themen nicht viel am Hut und doch gab ich dem eine Chance. Wirklich beurteilen kann ich es erst, wenn ich es getestet habe. Also hörte ich auf Affirmationen zu sprechen, Ziele zu setzen, Glaubenssätze zu verändern, Blockaden zu lösen, Bilder auszudrucken usw. 

Ich tat nur eine Sache: Dreimal am Tag nahm ich mir für eine halbe Stunde die Zeit, um mir vorzustellen, dass mein Wunsch bereits erfüllt ist. Zuvor revidierte ich meinen Tag, indem ich mir meinen idealen Tag vorstellte. Mit welchem Gefühl möchte ich aufstehen und mit welchem Gefühl möchte ich abends ins Bett gehen? Die Antwort ist recht leicht. 

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Seltsame Erfahrung

Währenddessen passierte nicht wirklich viel in meinem Leben. Mein Buch plätscherte vor sich hin und stand auf Platz 10.000 in den Amazon-Charts. Von allen Seiten kamen die Einwände, dass das alles keine Zukunft hätte. Beim Amt lachte man mich aus und nannte mich einen Idealisten. Mit 30 € Gewinn konnte ich das auch nachvollziehen. Doch ich nutze die „Ich erinnere mich, als“-Methode von Neville Goddard. Ich wusste, dass Zweifel und Ängste die einzigen Kräfte sind, die meine Manifestation aufhalten könnten. Ich wusste auch, dass alles irgendwann nur eine Erinnerung ist. Ich ging zum Ende und schaute in meinem neuen Bewusstseinszustand in die Vergangenheit und sah, wie man mich nicht ernst nahm, doch aus der neuen Perspektive war es ein bestärkendes Gefühl.

Während meiner Meditation geschah zunächst nichts Weltbewegendes. Wieder und wieder tauchte ich in meine Szene ein und erlebte mein Leben aus einer neuen Perspektive, bis es sich natürlich anfühlte. Eines Tages geschah etwas Merkwürdiges. In meiner imaginativen Handlung hielt ich einen Kontoauszug in der Hand und sah meinen Kontostand mit zwei Nullen mehr. Ich saß in meinem Auto, fühlte das Papier und sah die Zahlen, dann lehnte ich mich zurück, atmete tief durch und sagte zu mir: „Ich habe es geschafft.“ Ich werde diese Meditation niemals vergessen. Während ich in meine Szene eintauchte und sie wiederholte, passierte erstmal nichts Auffälliges. Doch als ich sehr tief in der Entspannung war, geschah etwas völlig Unerwartetes. Ein Fahrradfahrer fuhr an meinem Auto vorbei. Ich habe mir das nicht bewusst vorgestellt, sondern plötzlich fuhr er vorbei und war nun ein fester Bestandteil meines imaginativen Ereignisses. Neville berichtete davon in seinen Vorträgen und es war für mich eine erste „spirituelle“ Erfahrung.

Nevilles Lehren erlebt

Es vergingen einige Monate und ich sah, dass mein Erfolg immer größer wurde. Ich tat nichts bewusst anders, sondern ich führte einfach den Befehl meines Unterbewusstseins aus. Wenn es sich gut anfühlte, dann habe ich es getan und wenn nicht, dann habe ich es sein gelassen. 

Immer, wenn ich mir einen Kontoauszug holte, stellte ich mir meine imaginative Summe vor. Ich sah und hörte nur die Dinge, die ich sehen und hören wollte. Weiterhin ging ich beständig in meine Meditation und versuchte während des Tages in meinem neuen Bewusstseinszustand zu verweilen. Mein Vertrauen in die Lehren wuchs, denn viele Wünsche hatte sich schon manifestiert. 

Im März ging ich erneut zu meiner Bank und zog mir einen Kontoauszug. Ich saß in meinem Auto und starrte auf die Zahl. Es war fertig. Ich hatte exakt die Summe auf meinem Kontoauszug, wie in meiner Vorstellung; zwei Nullen mehr. Doch wie Neville immer warnte, ich nahm es als selbstverständlich hin, denn ich hatte diese Handlung schon in meiner Vorstellung erlebt und konnte nicht mehr zwischen Imagination und Realität unterscheiden. Der Auslöser kam anders: ein Fahrradfahrer fuhr an meinem Auto vorbei. Es schoss wie ein Blitz durch meinen Körper. Jetzt hatte ich eins zu eins meine imaginative Handlung erlebt und selbst Dinge, die ich nicht bewusst integrierte. 

Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, aber erstmalig habe ich die Lehren von Neville erlebt. Alles war real und schien doch so surreal. Kurze Zeit später manifestierte sich die nächste Summe, die ich mir vorgestellt hatte. Ich sage das deshalb, weil ich weiß, dass einige sicherlich sagen werden: „Das wäre sowieso passiert.“ Dagegen kann ich nicht argumentieren. Vielleicht wäre es sowieso passiert, vielleicht aber auch nicht. Ich habe einen Selbsttest gewagt und er hat mich überzeugt. In nur drei Monaten habe ich unzählige Wünsche manifestiert, für die ich Jahre zuvor gekämpft und verloren hatte. 

Man kann die Lehren von Neville Goddard nicht logisch überprüfen. Auf einer Metaebene arbeiten wir mit dem Unsichtbaren. Wir können es nur in der Praxis prüfen und es uns selbst beweisen. Das habe ich getan, wie so viele vor mir und ich lade Dich herzlich ein, dass Du es ebenso testest und Dich selbst überzeugst.  


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Kommentare: 2
  • #1

    Carmen Monica Warsewa (Dienstag, 02 Mai 2017 22:25)

    Ich bin dir sehr dankbar ,für Alles was du schreibst.Es ist genau was ich jetzt in meinem Leben brauche.Du motiviertst mich jeden Tag aufs Neue. Bist im Moment mein wichtigster Lehrer.Ich wünsche dir ,dass du Alles erreichst was du dir wünschst.Grüsse. Carmen Monica.

  • #2

    Nura (Mittwoch, 03 Mai 2017 21:30)

    Auf meiner langjährigen Suche das bewusste Manifestieren zu lernen habe ich unzählige Bücher gelesen und war frustriert weil es nie so funktioniert hat wie beschrieben aber ich wußte nicht warum, es hat immer was gefehlt und ich dachte andere haben halt einfach doch nur Glück. Als ich Dein Buch gelesen habe wußte ich sofort warum es nicht geklappt hat. Weil keiner es so detailliert erklärt hat, es war wie eine Offenbarung und ich hab einiges erst richtig und vollständig verstanden. Du hast die Begabung mit den richtigen Worten genau auf den Punkt zu kommen ohne das ganze unnötige bla bla. Ich bin sehr dankbar und schöpfe neue Hoffnung.
    Du hast etwas tolles auf den Weg gebracht.
    Liebe Grüße Nura